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Eintrübung am Horizont?

Wifo: Konjunktur legt weiter zu

geld-euromünzen © Archivgrößer Österreichs Wirtschaft legt trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten zu. Das zeigt die Schnellschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts (Wifo) für die Zeit von April bis Juni, berichtet orf.at. Die heimische Wirtschaftsleistung ist demnach im Jahresabstand um 3,7% gewachsen. Vergleicht man das erste mit dem zweiten Quartal, beträgt das Wachstum noch 1%, und das trotz der jüngsten Unsicherheit an den Finanzmärkten. Wachstumstreiber bleibt der Export mit einem Plus von 1,8%. Wie es heißt, hat auch der private Konsum im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres erneut zugelegt. Wie lange das Wachstum anhält, sei aber ungewiss.

Im Vergleich dazu berichten die Analysten, dass der Wachstumsmotor in den Kernstaaten der Euro-Zone ins Stottern geraten ist. Deutschlands Wirtschaft wächst kaum noch, Frankreichs Konjunktur stagniert bereits. Damit werden die beiden Schwergewichte der Euro-Zone zum Bremsklotz. Die noch zu Jahresbeginn vor Kraft strotzende Wirtschaft Deutschlands enttäuschte im zweiten Quartal mit einem mageren Plus beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,1%, wie aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervorgeht. Damit ist das Wachstum nur noch halb so hoch wie in der gesamten Euro-Zone, wird berichtet.


Autor: DI Andreas Fischer (für timber-online.net bearbeitet)
16.08.2011, 14:12 MEZ

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