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Managementfehler verursachen die meisten Pleiten

KSV-Analyse zu Insolvenzursachen von 2013

KSV © KSVgrößer Wenn Unternehmen pleitegehen, liegt es meist am Management. Zu diesem Ergebnis kam der Kreditschutzverband von 1870 (KSV) im Rahmen seiner aktuellen Analyse über die Gründe für Insolvenzen.

Fehleinschätzungen, Planungsmängel und Absatzprobleme. Konkret wurden im Vorjahr 3266 Insolvenzverfahren über Unternehmen eröffnet, 2775 davon waren Gegenstand der KSV-Analyse. Bei 71% der untersuchten Fälle erwiesen sich Managementfehler als Hauptgrund für die Pleite. Besonders oft handelte es sich um Fehleinschätzungen, Planungsmängel und Absatzprobleme.

Schwerwiegend mit Betrug. In immerhin 17% der Fälle lag laut KSV Fahrlässigkeit vor, ein noch schwerwiegenderes persönliches Verschulden – wie Vernachlässigung der Geschäftsführung, überhöhte Entnahmen und sogar betrügerische Handlungen – wurde bei 7% der untersuchten Pleiten festgestellt.

Bei rund 10% der Fälle war Kapitalmangel die Hauptursache fürs Scheitern. Bei weiteren 16% spielten externe Ursachen (etwa Veränderungen der Marktlage oder Ausfall von Abnehmern oder Lieferanten) eine wichtige Rolle und in den verbleibenden 3% Krankheitsgründe, berichtet der KSV.

Generell waren die heimischen Unternehmen aber erfolgreich: Laut KSV sind im Vorjahr 1,3% der Betriebe gescheitert.


Autor: Andreas Fischer (für timber-online.net bearbeitet)
06.05.2014, 08:45 MEZ

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