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Wirtschaftsdirektor DI Helmuth Neuner – ein rüstiger 60er

Er war das Aushängeschild unseres Jahrganges und damals schon Vorbild an Zielstrebigkeit und Effizienz: Während wir Studienkollegen – etwa im Vorlesungsfach EDV – noch Lochkarten stanzten, schrieb er schon eigene Programme. Der am 21. Februar gebürtige Tiroler begann nach Abschluss des Studiums für Forstwirtschaft an die Wiener BOKU 1982 seinen Berufsweg bei der Türenindustrie DANA in Spital am Pyhrn, die er von 1985 bis 1993 als Geschäftsführer leitete. Nach der Pensionierung von Herbert Habersatter wechselte Helmuth Neuner 1994 als Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstiftes nach Admont und ist seither für alle wirtschaftlichen Geschäftsfelder des Stiftes und seiner Betriebe – somit für 600 Mitarbeiter – verantwortlich. In seine Ära fallen weitreichende Restrukturierungen der Admonter Wirtschaftsbetriebe: Etwa die Schließung der forsteigenen Säge, der Verkauf der DANA-Türenindustrie, Ausbau der STIA-Holzindustrie, der Energiebetriebe ENVESTA, des Stiftsgymnasiums sowie eines bedeutenden Wohnbau- und Immobilienvermögens. Renovierung der weltweit bekannten Klosterbibliothek und Erweiterung der bestehenden Museumslandschaft mit sakralen Artefakten vom Mittelalter bis zur Gegenwart, dem Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum mit der Schatzkammer um eine spektakuläre multimediale Stiftspräsentation und Sonderausstellungen zur Gegenwartskunst. Mit dem Spannungsbogen „Natur und Kultur“ ist auch eine intelligente Verbindung zum Nationalpark Gesäuse gelungen. Neben seinen beruflichen Aufgaben ist Helmuth Neuner in vielen Ehrenämtern tätig: Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Holzforschung (ÖGH), Vorsitzender des ÖGH-Finanzausschusses, Mitglied im Steirischen Forstverein sowie in der Berufsgruppe Bau- und Baunebengewerbe des Fachverbandes der Holzindustrie Österreich. Privat lebt Helmuth Neuner mit Gattin Uschi und Sohn Valentin in Admont und verbringt auch einen Teil seiner Freizeit mit Wirtschaftsführer OFM Riegler in der stiftischen Regiejagd auf der Kaiserau. Was soll da waldbaulich noch schiefgehen? Na dann, alles Gute, lieber Helmuth und Weidmannsheil - ad multos annos!


Autor: FD DI Andreas Holzinger
31.03.2015, 14:04 MEZ

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