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Klima-Ranking: Die Musterschüler und Nachzügler in Österreich

von WWF Österreich, Wien

Wie gut sind die einzelnen Bundesländer auf die Energiewende vorbereitet?

Der BEX vergleicht die Anstrengungen und Erfolge der österreichischen Bundesländer beim Umbau des Energiesystems hin zu einer sparsamen, voll erneuerbaren Energieversorgung. Der BEX setzt sich aus fünf Teilindizes zusammen: Politik, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Gebäude und Verkehr. Diese bestehen aus 20 Indikatoren, mit denen die Anstrengungen der Landespolitik und ihre Erfolge beim Umbau ihres Energiesystems gemessen und verglichen werden. Die Indikatoren sind dabei so ausgewählt, dass sie die Kompetenzbereiche der Bundesländer im Energiebereich gut abbilden und stark auf öffentlichen Statistiken beruhen. Jeder Einzelindikator umfasst einen Bereich von 0 bis 100 Punkten, wobei das beste Bundesland 100, das schlechteste 0 Punkte erhält. Es geht also jeweils um einen Vergleich, nicht um eine absolute Bewertung.


Eindeutiger Sieg für Vorarlberg vor Wien

Vorarlberg liegt in allen fünf Teilindizes im Spitzenfeld. Differenzierter ist die Wertung bei den anderen Bundesländern: Wien erreicht den zweiten Platz durch sehr gute Ergebnisse bei jenen Teilindizes, die stark auf den sparsamen Umgang mit Energie abzielen (Effizienz, Gebäude, Verkehr), Niederösterreich und Oberösterreich punkten vor allem im Bereich Politik, liegen in den anderen Kategorien jedoch im hinteren Mittelfeld. Die Schlusslichter der Gesamtwertung – Kärnten und Burgenland – belegen bei der Nutzung Erneuerbarer Energie zwar Spitzenplätze, schneiden in den anderen Bereichen aber unterdurchschnittlich ab.


Autor: Maierhofer
16.12.2015, 10:50 MEZ

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