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Hermine Hackl als Präsidentin der Naturschutzplattform BIOSA-Biosphäre Austria erneut bestätigt

Bei der Generalversammlung der Naturschutzplattform BIOSA-Biosphäre Austria am 12. April 2016 wurde die seit 2010 amtierende Präsidentin, Mag. Hermine Hackl, einstimmig wiedergewählt und tritt somit ihre bereits dritte Funktionsperiode an.

Geschäftsführerin Renate Haslinger und die wiedergewählte Präsidentin Hermine Hackl, Foto © BIOSA © Maierhofergrößer „Vor genau 300 Jahren wurde das Prinzip der Nachhaltigkeit erstmals von Forstleuten konkret ausformuliert. Seitdem hat dieses Gedankengut in allen Lebensbereichen Fuß gefasst und ist auch im Naturschutz ein gelebter Grundsatz, den die BIOSA mit ihren modernen und zeitgemäßen Werten und Ideen forciert. Denn Naturschutz darf nicht zu einer Plattitüde verkommen, sondern hat etwas mit Herzensbildung, Hausverstand und Respekt zu tun. Aus diesem Grund setzt sich BIOSA seit vielen Jahren für eine Partnerschaft von Eigentümern und Öffentlichkeit im Rahmen von Vertragsnaturschutzprojekten ein“, erklärt die Präsidentin die Ideologie von BIOSA und bedankt sich bei den Mitgliedern für das ihr entgegengebrachte Vertrauen, die Mitarbeit und die Unterstützung zum Wohle der Natur.


Gesamter Vorstand wurde einstimmig gewählt

Der Vorstand setzt sich aus den beiden Vizepräsidenten, Forstrat DI Christoph Habsburg-Lothringen und Forstdirektor DI Michael Sterneck, dem Kassier, DI Gerald Rothleitner, und dem neuen Leiter des wissenschaftlichen Beirates, DDI Marco Lassnig, sowie die beiden Rechnungsprüfer, DI Gerhard Kamsker und DI Andreas Holzinger, zusammen und wurde einstimmig gewählt.


Erweiterten Vorstand

DI Thomas Schenker, Forstverwaltung Mariensee, und Dr. Lutz Pickenpack, OFM im Forstbetrieb Franz Mayr-Melnhof-Saurau, bilden mit Carl von Croy, Dr. Christian Brawenz und Dr. Friederun Pleterski-Tschebull den erweiterten Vorstand. DI Renate Haslinger fungiert weiterhin als Geschäftsführerin der BIOSA. Patricia Hohenberg ist Ehrenpräsidentin.  


BIOSA gewährleistet partnerschaftliche Zusammenarbeit

BIOSA ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Eigentümern land- und forstwirtschaftlicher Flächen, die sich auf privater Basis bereit erklären, ausgewählte Flächen für Naturschutzprojekte zur Verfügung zu stellen. Alle Projekte werden mit den Grundeigentümern und für die Gemeinschaft durchgeführt. Dieses Modell gewährleistet, dass die unterschiedlichen Bedürfnisse unserer Gesellschaft in partnerschaftlicher Zusammenarbeit und ohne Konflikte gelöst werden können. Ziel ist es nicht, „Käseglockennaturschutz“ zu betreiben, sondern zu zeigen, dass die Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen als eine Lebensgrundlage unserer Gesellschaft und der Erhalt der Vielfalt von Fauna und Flora eng miteinander verknüpft sind. Nur was genützt wird, hat Bestand und kann auch geschützt werden.

Derzeit betreut die BIOSA mehr als 3.500 Hektar Vertragsnaturschutzflächen. Damit ist sie – zumindest flächenmäßig – die größte Naturschutzorganisation Österreichs. „Es geht darum, Taten für unsere Umwelt zu setzen und Naturschutz aus erster Hand zu bieten“, lautet das Motto von BIOSA-Präsidentin Mag. Hermine Hackl.


Autor: Maierhofer
06.07.2016, 11:26 MEZ

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