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Einbußen bei Harvestern und Forwardern

Forstmaschinenstatistik zeigt Verkaufsrückgänge

Die jährlich vom Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik (KWF) erhobene Forstmaschinenstatistik zeigt für das Jahr 2016 Rückgänge bei den Verkäufen von Neumaschinen in fast allen Maschinenklassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Deutschland wurden 9% weniger neue Großmaschinen für den professionellen forstlichen Einsatz verkauft als im Vorjahr. Vor allem die Rückgänge der Verkaufszahlen für Harvester und Forwarder fielen dabei ins Gewicht.
Gleiches gilt für Österreich. Dort wurden 17 % weniger Maschinen verkauft. Der Forstmaschinenmarkt in der Schweiz ist – trotz leichter Rückgänge – stabil. Die Gesamtzahl der verkauften Neumaschinen entspricht dem langjährigen Mittel.
In Österreich wurden 2016 insgesamt 38 neue Spezialmaschinen für den professionellen Forsteinsatz verkauft. Das sind 17 % weniger, als im Vorjahr. Der Verkauf von Forwardern verringerte sich um 10 % auf 18 Maschinen. Bei den Harvestern ging der Verkauf sogar um 38 % (21 Einheiten in 2015 auf 13 Maschinen in 2016) zurück. „Vollernter bleiben das große Sorgenkind in Österreich. Wir sprechen hier von einem Minus von über 50 % innerhalb von zwei Jahren“, so Thomas Wehner, Leiter des KWF-Fachressorts „Information & Marketing“. Die in Österreich schon immer kleine Zahl der verkauften Langholzmaschinen konnte sich von vier auf fünf Maschinen etwas verbessern. Ebenso stieg die Zahl der Kombischleppern um eine Einheit (auf zwei) an.


Autor: Elisabeth Feichter (für Timber-Online bearbeitet)
19.04.2017

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