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Exportverbote in Kroatien

Auch Österreich ist für Strafen bei Nichteinhaltung

Hessen_Eiche © Hessen Forst / R. Scheppgrößer Am 23. Februar trafen sich der Kroatiens Staatssekretär für Agrar- und Forstwirtschaft, Dr. Zeljko Kraljicak, Ana Pekic Topolko von der Österreichischen Botschaft, der österreichische Laubholzsprecher, Karl Polz, Maria Kiefer-Polz von EHP, Frauental, und Goran Videc, Abteilungsleiter für Forstwirtschaft, in Zagreb, um über die Situation beim Eichenrundholz-Transportverbot zu sprechen.

Die kroatische Regierung hatte 2017 ein Laubholztransporverbot aufgrund der von den USA eingeschleppte Eichen-Netzwanze (Corythucha arcuata) verhängt. Derzeitiger Stand sei, dass noch kein adäquates Bekämpfungsmittel der Eichen-Netzwanze gefunden wurde. Das Rundholzexportverbot bleibe in Kraft, hieß es. Demnach wird im Frühling weiter getestet. Man konzentriert sich dann auch auf die jungen Eichenbestände. Ebenso bleibt das Transportverbot von frischem Schnittholz aufrecht. Das Risiko wird vom kroatischen Agrarministerium zu hoch eingestuft, dass mit Schnittholztransporten andere befallene Materialien mitbefördert werden. Seitens der kroatischen Regierung darf nur Schnittholz mit unter 20 % Holzfeuchte transportiert werden. Zoll und Polizei führen laufend Transportkontrollen durch. Österreich bot erneut Unterstützung im phytosanitären Bereich an. Es wurde vonseiten Österreichs gebeten, die Transportkontrollen streng durchzuführen, damit die Eichen-Netzwanze nicht eingeschleppt werden kann. Sollten sich Importeure nicht an die vorgegebenen Maßnahmen halten, sind große Strafen vorgesehen.


Autor: Martina Nöstler
05.03.2018, 08:49 MEZ

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