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OFM Dipl.-Ing. Reinhold Lick – 85 Jahre

Am 7. Jänner 2018 feierte Oberforstmeister DI Reinhold Lick aus Ranten, Bezirk Murau, seinen 85. Geburtstag.  Reinhold Lick absolvierte die  Hochschule für Bodenkultur in Wien und wurde nach kurzer Tätigkeit in der Forsteinrichtung bei der Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Graz im Oktober 1965 als Forstassistent in den Forstbetrieb der nunmehrigen Schwarzenberg´schen Familienstiftung in Murau aufgenommen. 1967  wurde ihm die Leitung des Revieres Turrach übertragen, welche er bis Ende 1974 innehatte. Vom Jahre 1975 bis 1988 leitete Oberforstmeister Lick, neben zentralen Aufgaben in der Forstdirektion Murau, die Forstverwaltung Katsch.  Im Zuge der Neuorganisation der Betriebsführung als kollegiales Organ wurde er 1989 bis zu seiner Pensionierung Ende1995 in die gemeinsame Leitung der Forstdirektion eingebunden. Neben seinem Beruf war Oberforstmeister Lick über Jahrzehnte auch in vielen öffentlichen und kommunalen Bereichen als Gemeinderat, Obmann verschiedener Vereine und als Kulturreferent erfolgreich und mit viel Engagement tätig. Im Bezirksjagdausschuss von Murau fungierte er von 1986 bis 1998 als Rotwildreferent und Bezirksjägermeister-Stellvertreter. Wie bei vielen Forstleuten ist auch bei Ihm die große Liebe zum Forstberuf vereint mit einer echten Freude an der Jagd. Die Jagd ist für ihn, wie er es ausdrückt, zuallererst wichtigster angewandter Forstschutz. Sein über viele Jahre mit fachlicher Kenntnis, aber auch mit viel persönlichem Einsatz bewirtschafteter und gepflegter Waldbesitz in Ranten ist Zielpunkt vieler Exkursionen. Reinhold Lick hat sich aber vor wenigen Jahren noch an die Spitze einer Bürgerbewegung gestellt, als es galt, sich gegen den Bau eines Wasserkraftwerks mit langer Ausleitungsstrecke durch das Siedlungsgebiet des Rantentals und somit für den Erhalt eines freien Fließgewässers einzusetzen. Zu seinem 85. Geburtstag wünscht ihm die Forstfamilie vor allem weiterhin viel Gesundheit und Energie bei der Bewältigung seiner Aufgaben sowie viel Freude im Wald und bei der Jagd.


Autor: Red.
27.03.2018, 10:04 MEZ

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