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70 Jahre und das Ende einer Ära

Die Forstfachausbildung feierte und nahm Abschied von Waidhofen

FFS_P1050245to © Robert Spannlanggrößer In einer bewegenden Feier mit Rück-, Ein- und Ausblicken beging die Forstwarteschule im Schloss Waidhofen a. d. Ybbs am 4. Mai sein 70-jähriges Bestehen. Sogar eine Uraufführung erklang im modern gestalten Festsaal des Rothschild-Schlosses Waidhofen anlässlich der 70-Jahr-Feier der Forstwarteschule, musiziert vom Jagdhornbläser-Ensemble ehemaliger und derzeitiger Schüler rund um den Komponisten Hermann Maderthaner. Allerlei Forstprominenz machte der Schule ihre Aufwartung: BM-Abteilungsleiter für forstliche Raumplanung, Johannes Schima, BM-Abteilungsleiter für forstliche Bildung, Martin Nöbauer, Vize-Rektor Gerhard Mannsberger, Generalsekretär im BM und Festredner Josef Plank sowie FHP-Generalsekretärin Hermine Hackl, die den Festakt auch mit viel Herz moderierte. Von einer Grundsatzentscheidung für oder gegen die Fortführung der Forstwarteausbildung war in kurzen Ansprachen die Rede. „Heute sind wir froh, eine zweijährige Forstausbildung anbieten zu können, die neben den ökologischen und technischen Aspekten der forstlichen Praxis nun auch einen wirtschaftlichen Aspekt aufweist. Dieses Ausbildungskonzept ist das Ergebnis eines gemeinsamen, intensiven Entscheidungsprozesses und einzigartig in Europa“, betonte Klaus Schachenhofer, scheidender Direktor an der Schule. Am bewegendsten aber waren die Wortmeldungen von Absolventen und einer Absolventin der Schule, die teilweise schon lange pensioniert sind.

Ab kommendem Schuljahr wird die Forstwarteausbildung am neuen Forstlichen Bildungszentrum in Traunkirchen fortgeführt.


Autor: Robert Spannlang
08.05.2018, 08:00 MEZ

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