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17,6 Mio. fm Holz 2017 in Österreich geerntet

Gut ein Drittel war Schadholz

WesttechC350 © Forstassessor Peter Liptaygrößer Mit 17,6 Mio. fm stieg der Gesamteinschlag der österreichischen Waldbesitzer im Vorjahr gegenüber 2016 um 5,3%. Damit lag die Holznutzung um 2,1% über dem fünfjährigen Durchschnitt (17,3 Mio. fm) und um 1,7% unter dem zehnjährigen Durchschnitt (18 Mio. fm). Die Kleinwaldbesitzer (unter 200 ha) schlugen mit 10,4 Mio. fm um 7,6% mehr als 2016 ein. Der Anteil des Kleinwaldes am Gesamteinschlag betrug 58,8%. Bei den Betrieben (mit über 200 ha) erhöhte sich der Einschlag gegenüber dem Vorjahr um 3,2% auf 5,7 Mio. fm. Der Anteil am Gesamteinschlag lag bei 32,3%. Die Österreichischen Bundesforste verringerten den Einschlag um 1,5% auf 1,6 Mio. fm. Ihr Anteil am Gesamteinschlag betrug damit 8,9%.

Der Schadholzanteil lag mit 6,48 Mio. fm bei 37% des Gesamteinschlags – 21% mehr als 2016. Im zehnjährigen Durchschnitt machte der Schadholzanteil 6 Mio. fm aus. 28% des Einschlages entfielen auf Energieholz, die Menge des Sägerundholz betrug 54%, jene des Industrierundholzes 18%. Bei 83% des Gesamteinschlags handelt es sich um Nadelholz. Die Daten werden vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus erhoben.


Autor: Günther Jauk
14.05.2018, 07:41 MEZ

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