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Segen und Fluch

Forstwirtschaft 4.0 mit viel Licht und Schatten

Die Forstwirtschaft ist Dreh- und Angelpunkt der heraufdämmernden Bioökonomie. Die Forsttagung in Eisenstadt am 24. und 25. Mai gab Einblicke in Chancen und Gefahren der notwendigen Umstellung auf eine ölfreie Produktionsweise.

Forsttagung2018 © Robert Spannlanggrößer Im frühsommerlichen Eisenstadt ging am 24. und 25. Mai die alljährliche Forsttagung des Österreichischen Forstvereins über die Bühne. In Expertenreferaten wurden „Informationsakkumulation“ und „Wissensvernetzung“ ebenso thematisiert wie die Produktivität von Rein- versus Mischbeständen und neueste Assistenzsysteme für Harvesterfahrer.

Auch sich ändernde Ansprüche von Gesellschaft am Wald kamen zur Sprache. „Einerseits steigt der Bedarf an Holz, andererseits wird Außernutzungstellung von Waldbeständen verlangt. Das führt dazu, dass auf immer weniger Waldfläche immer mehr Holz entnommen werden muss. Wir befinden uns am besten Weg, die Multifunktionalität unserer Wälder zugunsten einer Funktionsentflechtung aufgeben. Da bleibt der Naturschutzgedanke erst recht auf der Strecke“, merkte ein Teilnehmer bei einem Gespräch im Fojer an.


Autor: Robert Spannlang
29.05.2018, 09:15 MEZ

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