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Fichtenpreis leidet unter Kalamitätsdruck

Buche erlebt Aufwind

Während die April-Preise für sägefähiges Buchen-Blochholz in Österreich im Vorjahresvergleich um nahezu 7% steigen, bricht jener von sägefähigem Fichten-Blochholz ein. Ausnahmen bilden Nebensegmente wie Sägeschwachholz, Faser- und Schleifholz sowie Brennholz.

KWF © Dinah Urbangrößer Die Käferaktivität in Österreich fängt ebenfalls an sich bei den Rundholzpreisen bemerkbar zu machen. Während die Buche im April einen Preisaufschwung um 6,9% im Vorjahresvergleich erfuhr (Blochholz, B-Qualität, 2a+), gaben jene von Fichte um bis zu 3,5% (Blochholz, B-Qualität, 3a) nach. Der Preis lag im April für das beschriebene Laubholzsegment bei 81,71 €/FMO, für das Nadelholzsegment bei 89,79 €/FMO. Unter 90 € fiel auch das Fichten-Blochholz der Stärkeklasse 2b und dotierte im April bei 88,94 €/FMO (-2,8% im Vergleich zum Vorjahr).

Die Preise für Faser- und Schleifholz blieben im April im Vorjahresvergleich weitestgehend stabil. Für Fichten-Faserholz zahlten Käufer 33,02 €/FMO was eine geringe Reduktion von 0,7% im Vergleich zum April 2017 darstellte. Ähnlich schaut es bei der Kiefer aus. Hier wurden im April 36,69 €/FMO (+0,1%) gezahlt. Einzig die Buche legte im Faserholzsegment zu. Mit einem Anstieg von 3,9% im Vorjahresvergleich, lag sie im April bei 47,88 €/FMO.

Laut der Erhebung von Statistik Austria blieben die Brennholzpreise im April im Vorjahresvergleich stabil. Für Weichholz wurden 42,25 €/RMM(+0,8%) gezahlt, für Hartholz 62,68 €/RMM (+0,6%). Alle angeführten Preise beziehen sich auf Einkäufe frei Lkw-befahrbarer Waldstraße.


Autor: Fabian Pöschel
18.06.2018, 06:27 MEZ

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