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Schweighofer wegen falscher Frachtpapiere verdächtigt

Das Nachrichtenmagazin „Profil“ berichtete am 21. Juli über eine mögliche, falsche Deklaration von Rundholz-Frachtpapieren bei Schweighofers Importen nach Rumänien.

Holztransport Schweighofer © Holzindustrie Schweighofergrößer Wie das Magazin mitteilt, wurde diesem von ukrainischen Aktivisten Frachtpapiere und Fotos von der ukrainisch-rumänischen Grenze übermittelt, welche einen mit Rundholz beladenen Zug aus dem Mai 2016 betreffen. Laut Frachtpapieren ist die Ladung als Faserholz deklariert. Nicht genannte Experten äußerten laut Profil Zweifel an der richtigen Deklaration des Holzes. Der WWF sieht darin ein Verstoß gegen die EU-Holzhandelsverordnung und legte eine Beschwerde beim zuständigen Bundesamt für Wald ein.

Die Holzindustrie Schweighofer überprüfte den Fall und bestätigt den Import des Zuges mit dem Zoll-Code für Faserholz. Bei der internen Überprüfung fand das Unternehmen keinerlei Anhaltszeichen für eine Falschdeklaration des aus Weißrussland stammenden Waggons. Weiters führt ein Unternehmenssprecher aus, dass sich die Beschwerde vermutlich daraus erklären ließe, dass einige Stakeholder nicht verstünden, dass moderne Profilzerspaner-Sägewerke ebenfalls Dimensionen verarbeiten können, die als Faserholz gehandelt werden. Das Unternehmen geht daher davon aus, dass die EUTR-Beschwerde ohne Beanstandung zurückgewiesen werde.


Autor: Fabian Pöschel
01.08.2018, 07:39 MEZ

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