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Bezirksoberförster i. R., Ing. Ernst Stachel ist 75!

Ernst Stachel, ein echter Deutschlandsberger, entdeckte als Kind bald sein Naturinteresse. Anfänge konnte er nach der Grundschule in einer zweijährigen Vorpraxis als sogenannter „Forstzögling“ im Revier Glashütten bei Prinz Liechtenstein absolvieren. Auch wenn dem Jugendlichen als Frauentaler anfänglich das Rotwild im Gebirge primär in der Brunft gehörigen Respekt entlockte, entschied sich Ing. Stachel für den Beruf Förster. Dazu besuchte er erfolgreich die Försterschule in Bruck/Mur. Nach dieser Ausbildung zog es ihn wieder in die ihm bekannten Reviere Liechtenstein um dort sein zweijähriges Pflichtpraktikum zu absolvieren. Den krönenden Abschluss setzte er mit dem Ablegen der Staatsprüfung für den Forstdienst. Es folgte der Heeresdienst (Panzer) in Graz. Nach Freiwerden einer Stelle bei der steiermärkischen Agrarbezirksbehörde trat er in deren Dienst ein. Die Liebe zur Natur und Heimat, vielleicht das Vorbild Eltern (Behörde Deutschlandsberg) brachten ihn wieder zurück in die Südweststeiermark. Ab 1970 war Ing. Stachel bis 2008 (!) als Nachfolger von Oberförster Nemetschek amtlicher Leiter der Forstaufsichtsstation Deutschlandsberg. Dieses sehr große Revier war in seiner Dienstzeit teils zweigeteilt, Bezirksoberförster Ing. Gössler lange sein Mitstreiter gewesen. In den späteren Lebensjahren hat sich der Wohnsitz des Jubilars nach Lannach verlegt. Selbst heute noch beschäftigt sich der Rastlose neben der Forstberatung mit dem Neubau seines Alterssitzes im Bezirk. Es unterstreicht seinen Fleiß und sein junggebliebenes Wesen. Im Namen des steiermärkischen Forstvereins und deiner Kollegen in den Bezirksforstinspektionen darf ich dir alles erdenklich Gute zum Ehrentag, Gesundheit und ein kräftiges Waidmannsheil weiterhin wünschen!


Autor: Norbert Seidl
13.12.2018, 07:53 MEZ

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