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Oberförster Ing. Alois Lamprecht – ein rüstiger 75er!

Aus einer bäuerlichen Familie stammend und in Aigen bei Admont am 15.10.1943 geboren, absolvierte Alois Lamprecht die Bundesförsterschule in Waidhofen a.d. Ybbs und begann anschließend mit seiner Nachlehre bei den Steiermärkischen Landesforsten ab 1962 seine forstliche Laufbahn in einem der größten Forstbetriebe der Steiermark. Der Forstverwaltung Gstatterboden Dienst zugeteilt übernahm er nach der Staatsprüfung 1964 das Revier Johnsbach, wo er bis zur Pensionierung im Jahre 2003 seine forstlich-jagdlichen Spuren hinterließ – und das durchaus in dieser Reihenfolge. Obwohl von Anbeginn an begeisterter Jäger, war der naturnahe Waldbau sein forstliches Ziel und die heute noch in Johnsbach von seinem Nachfolger weitergeführten Naturverjüngungs-Bestände und plenterartigen Strukturen tragen seine Försterhandschrift. Ein weiterer Beweis dafür, dass bei den Landesforsten die Einheit von Wald und Wild kein Lippenbekenntnis ist. Passend zu seiner Multifunktionalität auch die langfristige ehrenamtliche Tätigkeit als Hegemeister des Jagdbezirkes „Gesäuse“, begeisterter Musiker bei der Jagdhornbläsergruppe Gesäuse und heute noch stabiler Bass beim Männergesangsverein Admont. Alois Lamprecht lebt mit Gattin Astrid in Johnsbach und hilft im nahe gelegenen “Forchnergut“ des Nationalparkdirektors Herbert Wölger noch fleißig mit, den Verbissdruck des Schalenwildes zu reduzieren. Dazu wünscht ihm weiterhin viel Kraft, Gesundheit und Energie sein ehemaliger Chef Forstdirektor Andreas Holzinger.


Autor: FD DI Andreas Holzinger
13.12.2018, 07:59 MEZ

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