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Stimmung trübt sich bei Sägern ein

Von „gut“ dreht die Geschäftslage der Sägewerksunternehmer nun auf „stabil“

Im 3. Quartal befragte der Holzkurier erneut die mitteleuropäischen Säger und Waldbesitzer zu deren Konjunkturerwartung. Im Gegensatz zur Stimmung im 1. Halbjahr nähern sich die Einschätzungen der Branchen etwas an.

Wibeba_Saegewerk © Wibebagrößer So erwarten Säger und Waldbesitzer zu je 28% steigende Rundholzpreise in den kommenden sechs Monaten. Während fast 60% der Säger stabile Preise vorhersehen (Forst: 34 %), gehen die meisten Waldbesitzer (38 %) von weiter sinkenden Rundholzpreisen aus. Vor drei Monaten waren 86 % der Säger noch auf konstante Preise eingestellt, niemand auf sinkende.

38 % der Waldbesitzer erwarten also sinkende Rundholzpreise in den kommenden sechs Monaten. Entsprechend sieht die Hälfte sinkende Umsätze voraus, 38 % stabile.

Kurz vor dem Winter erwarten mehr als die Hälfte der Säger sinkende Umsätze in den kommenden drei Monaten. Vor einem Jahr war die Stimmung deutlich optimistischer. Lediglich 23 % rechneten damals mit zurückgehenden Erlösen.


Sägerstimmung verdüstert sich

Bei der Frage zu der kommenden Geschäftslage hat sich die Stimmung ebenfalls markant eingetrübt. Erwarteten zum selben Zeitpunkt 2018 noch über 60 % der antwortenden Sägewerksunternehmer eine „gute“ Geschäftslage, so sehen diese heuer nur noch 12 % voraus. Doppelt so viele (24 %) fürchten hingegen eine schlechte Entwicklung. Aber immerhin 57 % prophezeien Stabilität im kommenden Halbjahr.


Niemand optimistisch

Kein einziger antwortender Waldbesitzer setzt auf eine „gute“ Geschäftslage im Abschlussquartal. Genau das Gegenteil ist der Fall: 72 % erwarten eine schlechte Entwicklung der Geschäftslage und nur 28 % der Waldbesitzer eine „zufriedenstellende“.


Autor: Gerd Ebner
23.10.2019, 08:22 MEZ

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