www.timber-online.net

Meldungen // Persönliches

Wirtschaftsdirektor des Stiftes Admont a.D., DI Helmuth Neuner – ein rüstiger 65er

Der am 21. Februar 1955 gebürtige Tiroler begann nach Abschluss des Studiums für Forstwirtschaft an die Wiener BOKU 1982 seinen Berufsweg bei der Türenindustrie DANA in Spital am Pyhrn als Geschäftsführer. Nach der Pensionierung von Herbert Habersatter wechselte Helmuth Neuner 1994 als Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstiftes nach Admont und war bis 2019 für alle wirtschaftlichen Geschäftsfelder des Stiftes und seiner Betriebe verantwortlich. In seine Ära fallen weitreichende Restrukturierungen der Admonter Wirtschaftsbetriebe: Etwa die Schließung der forsteigenen Säge, der Verkauf der DANA-Türenindustrie, Ausbau der STIA-Holzindustrie, der Energiebetriebe ENVESTA, des Stiftsgymnasiums sowie eines bedeutenden Wohnbau- und Immobilienvermögens. Renovierung der weltweit bekannten Klosterbibliothek und Erweiterung der bestehenden Museumslandschaft mit sakralen Artefakten vom Mittelalter bis zur Gegenwart – erst jüngst gelang die Etablierung der Dauerausstellung Gotik durch die Ergänzung der wertvollen „Sammlung Mayer“, dem Naturhistorischen und Kunsthistorischen Museum mit der Schatzkammer um eine spektakuläre multimediale Stiftspräsentation und Sonderausstellungen zur Gegenwartskunst. Mit dem Spannungsbogen „Natur und Kultur“ ist auch eine intelligente Verbindung zum Nationalpark Gesäuse gelungen. Neben seinen beruflichen Aufgaben war und ist Helmuth Neuner in vielen Ehrenämtern tätig: Vizepräsident der Österreichischen Gesellschaft für Holzforschung (ÖGH), „Klostervisitator“ als Wirtschaftsexperte, als Laie neben kirchlichen Würdenträgern in der österreichischen Benediktinerkonkregation - sicher ein Beweis großen Vertrauens in seine ökonomische Expertise. Privat fühlt sich Helmuth Neuner mit Gattin Uschi und Sohn Valentin in Admont sehr wohl und verbringt auch einen Teil seiner Freizeit mit Wirtschaftsführer OFM Riegler und seinem Nachfolger, Mag. Franz Pichler in der stiftischen Regiejagd auf der Kaiserau. Was soll da waldbaulich noch schiefgehen? Na dann, alles Gute, lieber Helmuth und Weidmannsheil - ad multos annos!


Autor: Andreas Holzinger
23.03.2020, 15:02 MEZ

Artikel druckenArtikel mailen